Chris­tia­num

Seit unse­rer Grün­dung eint uns das Bekennt­nis zu Jesus Chris­tus. Aus­ge­hend von die­sem Grund­satz sehen wir auch oder gera­de heu­te die Not­wen­dig­keit, christ­li­chen Wer­ten und Tra­di­tio­nen einen fes­ten Platz in unse­rer Gemein­schaft ein­zu­räu­men.

Was ich theo­lo­gisch, phi­lo­so­phisch und mensch­lich gewor­den bin, ver­dan­ke ich nur zum Teil den Pro­fes­so­ren, in über­ra­gen­dem Maße dage­gen der Ver­bin­dung, wo die theo­lo­gi­schen und phi­lo­so­phi­schen Debat­ten nach Mit­ter­nacht und die per­sön­li­chen Gesprä­che vor Son­nen­auf­gang für das gan­ze Leben ent­schei­dend blie­ben.

UNSER MITGLIED PROF. PAUL TILLICH, RENOMMIERTER THEOLOGE, AN SEINEN FREUND THOMAS MANN

Denn wäh­rend des Stu­di­ums befin­det sich der eige­ne Cha­rak­ter und der eige­ne Glau­ben in ste­tem Wan­del. Vor die­sem Hin­ter­grund dis­ku­tie­ren wir gemein­sam Fra­ge­stel­lun­gen des christ­li­chen Glau­bens in gemüt­li­chen Run­den, zum Bei­spiel am monat­li­chen Bibel­abend. Dabei kom­men unter­schied­lichs­te, viel­sei­ti­ge Inter­pre­ta­tio­nen von Bibel­stel­len oder per­sön­li­che Ein­sich­ten im Glau­ben zuta­ge, wel­che wir mit­ein­an­der dis­ku­tie­ren. Hier­bei ist es nicht ent­schei­dend, einer Mei­nung zu sein oder in einer bestimm­ten “rich­ti­gen Form” zu glau­ben, son­dern offen zu sein für gegen­sei­ti­ge Erfah­rungs­be­rich­te. Die­se Dis­kus­si­ons­kul­tur führt dazu, dass wir auch über Fra­gen nicht nur Gott betref­fend, son­dern oft die Welt im all­ge­mei­nen, offen, häu­fig und ger­ne dis­ku­tie­ren. Auch set­zen wir uns gele­gent­lich wis­sen­schaft­lich mit dem Chris­ten­tum aus­ein­an­der oder besu­chen gemein­sam den Got­tes­dienst. Ein wei­te­res Merk­mal unse­rer Ver­bin­dung fin­det sei­nen Ursprung im christ­li­chen Prin­zip: Die Ableh­nung von Duell, Men­sur und dem stu­den­ti­schen Fech­ten als Zwei­kampf im All­ge­mei­nen.